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Predigt-Archiv

Gottesdienst vom 11. Juli 2010: Frieden schließen mit der eigenen Lebensgeschichte (Teil 3) (Birgit Schindler)
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Predigt Skript
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Kurzbeschreibung

Kann ich es mir leisten, nicht zu vergeben? Viele bedenken es nicht, doch wir zahlen einen Preis für das, was wir uns leisten. Wenn wir nicht vergeben sind die Auswirkungen oft Groll, Bitterkeit und innerliche Wut. Aber auch Überempfindlichkeit, Unnahbarkeit, Selbstmitleid, Angst und Depression. In Teil Drei der Reihe erklärt uns Birgit Schindler, wie wir unserem Nächsten vergeben können. Und dass das Vergeben uns selber dient und nicht dem Schuldiger.

Bibelstellen zur Predigt

Matthäus 18, 21-35:
21 Dann trat Petrus zu [Jesus] und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal? 22 Jesus spricht zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmal siebenmal10! 23 Deswegen ist es mit dem Reich11 der Himmel wie mit einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente12 schuldete. 25 Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. 26 Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. 27 Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen. 28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare13 schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist! 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe. 31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32 Da rief ihn sein Herr herbei und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest. 33 Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war. 35 So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt. [Matthäus 18, 21-35 | Revidierte Elberfelder]

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