Gott begegnen. Leben teilen.
Entstehung und Werdegang der Vineyard Aachen
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Die Geschichte der Vineyard Aachen begann in der Ev. Kirchengemeinde Stolberg.
Birgit Schindler war dort ab 1984 Pfarrerin, startete im Juli 1984 einen
Hauskreis zusammen mit einem Ehepaar und machte im September 1984 einen
Grundkurs des Glaubens. Aus diesem Grundkurs entwickelten sich drei
Hauskreise, deren Leitung je ein Ehepaar übernahm. Birgit Schindler traf sich von
da an mit den Leitern und veranstaltete einmal im Monat ein Hauskreisgesamttreffen.
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In den Jahren 1985 bis 1992 wurden immer wieder neue
Grundkurse des Glaubens angeboten, aus denen sich neue Hauskreise
entwickelten, da in fast jedem Kurs mehrere Menschen zum Glauben kamen.
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Zu den Hauskreisen hinzu kamen Lobpreis- und
Gebetsabende, Seelsorgeschulungen, Jüngerschaftskurse, Eheseminare,
Sommerfreizeiten und Wochenendtagungen. Auch die Arbeit der
Kirchengemeinde wurde durch die neuen Leute der Hauskreisarbeit
bereichert: sie arbeiteten im Kindergottesdienst, im
Konfirmandenunterricht, in diakonischen Arbeitsbereichen und überall da
mit, wo sie gebraucht wurden.
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Leider hatte das Presbyterium der Kirchengemeinde je
länger, desto mehr Probleme mit der immer stärkeren Ausbreitung dieses
Arbeitszweiges und seiner evangelikal-charismatischen Ausprägung, so dass
eine weitere Zusammenarbeit ab 1992 nicht mehr möglich war.
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So formierte sich der innerste Kreis der Hauskreisarbeit am 25.5.1993
zur eigenständigen "Philippus-Gemeinschaft"
unter dem Dach der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der Evangelischen Kirche
(
www.gge-online.de),
in der Birgit Schindler seit 1986 ehrenamtlich engagiert
war, und zog nach Aachen-Verlautenheide um. Dort konnte für kleinere
Treffen ein Raum angemietet werden, während die Gottesdienste zunächst
monatlich in den Räumen einer befreundeten Gemeinde in Aachen Innenstadt
gefeiert wurden.
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Da Birgit Schindler für die Leitung und den Aufbau
einer eigenständigen Gemeinde einigen Fortbildungsbedarf hatte, knüpfte
sie Kontakt zur Vineyard Bern (damals noch Basileia Bern) und empfand vom
ersten Augenblick an, dass wir in Zielen, Werten und Prioritäten so
übereinstimmten, dass wir irgendwie zusammengehören sollten. So
entwickelte sich ein reger Kontakt zwischen beiden Gemeinden. Mitarbeiter
der Vinyard Bern wurden als Referenten zu Seminaren eingeladen,
Philippus-Mitglieder besuchten Bern, gemeinsame Tagungen in Deutschland
wurden veranstaltet, da dass immer mehr der Wunsch entstand, auch
"familiär" miteinander verbunden zu sein.
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So schloss sich die Philippus-Gemeinschaft Pfingsten
1996 der weltweiten Vineyard-Bewegung an, zu der sie innerlich eigentlich
seit Beginn gehörte und versteht sich seitdem als Freund der GGE.
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Im Dezember 1994 zog die Vineyard von Verlautenheide mehr
ins Zentrum Aachens um, wo sie schöne Räume als Gemeindezentrum anmieten
konnte, die die Möglichkeit boten, alles unter einem Dach zu vereinen:
Gottesdienste, Büros, diverse Treffen, Kurse, Kindergruppen und sogar
manche übergemeindliche Aufgaben hatten dort ihren Platz. Wurden 1994
zunächst 1 ˝ Etagen gemietet, so konnten wir uns ab Januar 1997 auf
2 ˝ Etagen ausbreiten, denn der Gottesdienstraum war schnell zu klein
geworden.
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2005 nun stand wieder ein größerer Umbruch an. Uns wurde
gekündigt, und so mussten wir uns nach neuen Räumlichkeiten umsehen,
die möglichst größer sein sollten als die letzten. Und wir sind fündig
geworden: Ab 1.4.2005 sind wir zunächst zur Miete in die Kirche St. Martin
in der Liebigstr. eingezogen, die wir im Oktober 2005 käuflich erwerben konnten.
Damit nimmt einer unserer Vineyard Prioritäten ganz handfeste Formen an:
Wir suchen als Vineyard die Einheit der Christen in einer Stadt und sind
seit geraumer Zeit auf diesem Weg unterwegs. Durch den Kauf einer katholischen
Kirche und die große Nähe zur katholischen Gemeinde St. Martin hat sich nun eine rege
Zusammenarbeit entwickelt, die sicher für beide Gemeinden fruchtbar werden wird
und dazu dient, ein Zeichen der Einheit in unserer Stadt zu sein.